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5 Gründe, warum die Sugababes nicht in Vergessenheit geraten sollten

I. Eine Band, die sich Sugababes nennt, wegen mangelnder Furcht vor reichlich Bitchyness allerdings die Mitgliederkonstellation beinah jährlich neu arrangieren muss, verdient einfach Bewunderung.

II. Weil kein Fernsehjahr ohne “Love actually” vergeht – also auch kein Jahr ohne den Schmachtfetzen-Ohrwurm “Too lost in you”. Hach!

III. Allein der Look der Girls im Video zu “Stronger!” Kreolen (Keisha Buchanan), Lipgloss (Heidi Range), über die Schulter gerutscher Adidas-Sweater (Mutya Buena) – so will man heute wieder aussehen.

IV. So liebevoll durchproduziert wie “Hole in the head” ist heute kaum ein Pop-Track mehr, und so viel Mut zum schlechten Geschmack haben kaum mehr Pop-Girls. Klar, crazy aussehen wollen auch im Jahr 2014 alle – doch Gary Numans “Are friends electric” für einen sexuell ziemlich eindeutigen Song (“Freak like me” mit so schönen Zeilen wie “I need a roughneck brother who can satisfy me”) zu samplen, muss man auch erst bringen.

V. Wer im richtigen Alter ist, um sich noch an den Kauf von Maxi-Singles erinnern zu können, ist bei nostalgischen Wallungen (ich will noch nicht erwachsen sein!) mit den seit frühen Teenie-Tagen vertrauten Sugababes besser beraten, als krampfhaft zu versuchen, sich auf die heutigen Charts einzustellen. Die Veröffentlichung von “Overload” liegt immerhin so weit zurück, dass es schon wieder als ironisch-cool verstanden werden könnte, dazu eine kleine Dusch-Sing-along-Session einzulegen (wenn diese natürlich auf insgeheim gar nicht ironisch gemeint ist). Jedenfalls: Rita Ora, go home.

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